Den griechischen Banken geht das Geld aus

Published: 16. Mai 2012
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Jetzt ist es also soweit: Vier griechische Banken haben nach einem kleinen Ansturm der Sparer offenbar keine hinterlegungsfähigen Sicherheiten mehr, um an Geld von der EZB zu kommen. Die bisher in solchen Fällen übliche Lösung, dass diese Institute eigene Kredite zu einem Wertpapier verpacken und mit einer Staatsgarantie bei der EZB einreichen, ist derzeit in Ermangelung einer griechischen Regierung nicht möglich.

Nun wird sich zeigen, ob die anderen Banken die Rettung dieser Institute ebenso alternativlos sehen, wie zuvor die Regierungen, welche die Stabilität der Eurozone mit der amateurhaften Rettung zahlreicher Banken riskiert und verloren haben.

Die Union haftet nicht für die Verbindlichkeiten der Zentralregierungen, der regionalen oder lokalen Gebietskörperschaften oder anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaften, sonstiger Einrichtungen des öffentlichen Rechts oder öffentlicher Unternehmen von Mitgliedstaaten und tritt nicht für derartige Verbindlichkeiten ein; dies gilt unbeschadet der gegenseitigen finanziellen Garantien für die gemeinsame Durchführung eines bestimmten Vorhabens. Ein Mitgliedstaat haftet nicht für die Verbindlichkeiten der Zentralregierungen, der regionalen oder lokalen Gebietskörperschaften oder anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaften, sonstiger Einrichtungen des öffentlichen Rechts oder öffentlicher Unternehmen eines anderen Mitgliedstaats und tritt nicht für derartige Verbindlichkeiten ein; dies gilt unbeschadet der gegenseitigen finanziellen Garantien für die gemeinsame Durchführung eines bestimmten Vorhabens.

Nachdem es aufgrund von Artikel 125 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union auch nicht zulässig sein dürfte, dass ein anderer Mitgliedstaat mit einer entsprechenden Staatsgarantie einspringt, sind diese Banken nun davon abhängig, sich über den Interbankenmarkt mit Geld zu versorgen. Ausgerechnet dieser wurde durch die Euro-Krise jedoch schwer geschädigt und praktisch zerstört.